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VEREIN SETZT SICH FÜR BÜRGERRAUM EIN
Loitzschütz braucht dringend einen Bürgerraum für das gesellschaftliche Leben im Dorf, der vorhandene alte Raum im ehemaligen Kindergarten Loitzschütz ist als Bauruine seit drei Jahren nicht mehr nutzbar. Laut BM Uwe Kraneis ist ein Bürgerraum an dieser Stelle "politisch nicht durchsetzbar". Als Alternative boten er und Pro-Loitzschschütz-Gemeindevertreter den Bau einer Holzschützhütte mit maximal 50 Sitzplätzen am Standort Dorfteich an. In der Bürgerfrage-Stunde der Gemeindevertretung Gutenborn setzte sich Dreschfestvereinsvorstand W. Reinhold dafür ein, das geplante Bauvorhaben im Interesse aller Loitzschützer zügig zu beginnen. Die öffentliche Baugenehmigung liegt vor. Nun fehlt aber das Geld. Rund 10.000 Euro für die 1. Ausbaustufe. Dazu kommt: Es gibt Bremser im Gemeindeparlament. So wurde die "Vergabe der Bauleistung Holzhütte Loitzschütz" jüngst von der Tagesordnung der Gemeindevertretersitzung genommen, da 6 Abgeordnete gegen die Vergabe und nur 5 dafür abstimmten. "Argument" der Verhinderer: Nur 2 Leistungsanbieter sind zu wenig, drei müssen es laut Gemeindeverfassung schon sein. Man kann die Gesetzgebung auch nutzen, um dringliche Bürgeranliegen sterben zu lassen. Der Dreschfestverein ist enttäuscht und verweist darauf, dass jeder OT der Gemeinde Gutenborn einen öffentlichen Raum für Bürgerveranstaltungen verfügt, nur eben Loitzschütz nicht! Sind die Loitzschützer Bürger 2.Klasse oder? Der Dreschfestvereins-Vorstand wird das Gespräch mit BM Kraneis in dieser Sache weiter suchen. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen.


